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Dienstag, 23 August 2005 |
Budapester Museum der Schönen Künste feiert Geburtstag
23.08.2005 - 09:00 Uhr
Frankfurt (ots) - Ein Prunkstück der Budapester Museumsszene
feiert im nächsten Jahr seinen 100. Geburtstag: das Museum der
Schönen Künste (Szépmüvészeti Múzeum).
Eröffnet wurde das am
Heldenplatz gelegene Kunsthaus am 1. Dezember 1906 von König Franz
Joseph I. Neben umfangreichen Sanierungs- und Erweiterungsprojekten
sollen vor allem hochkarätige Ausstellungen und Kooperationen mit
anderen bedeutenden Museen Europas dafür sorgen, dass das
Jubiläumsjahr würdig begangen wird.
Das Festprogramm startet bereits in diesem Jahr. Noch bis zum 9.
Oktober 2005 läuft die Ausstellung "Dürer und seine Zeitgenossen". Zu
sehen sind beispielsweise Originaldrucke der Holzschnitte
"Triumphbogen von Kaiser Maximilian I." und "Siegeszug von Kaiser
Maximilian I.", die der Monarch Anfang des 16. Jahrhunderts in
Auftrag gab. Budapest-Reisende erwartet damit ein besonderer
Höhepunkt: Die beiden Monumentalwerke wurden in ihrer Gesamtheit noch
nie zuvor in Ungarn ausgestellt.
Ab dem 29. September folgt eine Schau zum Werk des Bildhauers
Gaston Lachaise, der neben Porträtbüsten vor allem mit seinen üppigen
Frauenakten bekannt wurde und als Pionier der amerikanischen Moderne
gilt. Bis zum 8. Januar 2006 sind im Museum der Schönen Künste 34
teils lebensgroße Skulpturen des französisch-amerikanischen Künstlers
zu sehen.
Den Auftakt in das eigentliche Jubiläumsjahr bildet ein
Querschnitt aus 500 Jahren spanischer Malerei. In Kooperation mit
deutschen Sammlungen und dem Prado in Madrid präsentiert das
Szépmüvészeti Múzeum im Barocksaal des Museums rund 60 Exponate aus
dem 14. bis zum 19. Jahrhundert. Vom 26. Januar bis zum 30. April
2006 sehen Museumsbesucher ein breites Spektrum spanischer
Meisterwerke, bei denen Gemälde von El Greco, Goya oder Velázquez
nicht fehlen dürfen.
Zwischen dem 17. März und 18. Juni dreht sich alles um das Leben
und die Epoche von Sigismund von Luxemburg, der von 1387 bis 1437
König von Ungarn und später Kaiser des Heiligen Römischen Reiches
war. Für das Museum der Schönen Künste wird dies die größte
Ausstellung aller Zeiten: Sie entsteht in Zusammenarbeit mit mehr als
100 Museen aus 17 Ländern und stellt eine Investition von etwa zwei
Millionen Euro dar.
Im Anschluss daran präsentiert das Kunsthaus eine graphische
Ausstellung mit Werken von Rembrandt, der 2006 ebenfalls einen runden
Geburtstag feiert, nämlich den 400sten. So heißt die Schau auch
"Rembrandt 400". Neben Kupferstichen werden vom 23. Juni bis zum 25.
September vor allem etwa 200 Grafiken und Ölbilder des großen
Niederländers zu sehen sein.
Auch der Höhepunkt und krönende Abschluss des Jubiläumsjahres
blickt gen Niederlande: Zwischen dem 1. Dezember 2006 und dem 20.
März 2007 wird eine hochkarätige Van Gogh-Ausstellung
Kunstinteressierte nach Budapest locken.
Informationen: Szépmüvészeti Múzeum, H-1146, Dózsa György út 41,
Telefon 0036/1/4697100, Internet www.museum.hu (auf Englisch und
Ungarisch abrufbar), E-Mail:
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Öffnungszeiten:
dienstags bis sonntags von 10.00 bis 17.30 Uhr.
Rückfragehinweis:
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Paul-Ehrlich-Straße 27, 60596 Frankfurt
Tel.: (069) 963 668 -38
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Quelle news aktuell GmbH
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