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"Das Engelsgesicht" von Andreas Ulrich
Freitag, 18 November 2005
Hinter diesem harmlosen Titel verbirgt sich eine wahre aber vorallem erschreckende Geschichte. Andreas Ulrich erzählt die Lebensgeschichte eines Mafia-Killers, der mehr als 30 Morde begangen hat uns dazu sagt: "Ich kann damit leben!". Giorgio Basile ist in Süditalien geboren und in Mühlheim an der Ruhr aufgewachsen. Dort baut er später ein kriminelles Netzwerk auf und startet somit seine "Mafia-Karriere".



Durch den Stiefvater ergeben sich die ersten Kontakte mit der kalabrischen Mafia und Giorgio folgt diesem Beispiel. 1986 wird er im Zusammenhang mit einem Raubmord verurteilt und nach der Haft nach Italien abgeschoben. Jetzt fängt Giorgio Basile aber erst richtig an.

Es beginnt mit dem Mord an seinem Stiefvater, dann kommt der Drogenhandel, zahlreiche Morde an Gegnern und Feinden der Mafia aber es endet 1998: in Bayern wird er erneut festgenommen und wird damit zu einem wichtigen Kronzeugen. Seine Aussagen nageln zahlreiche Mafiabosse fest.

Andreas Ulrich protokolliert seine offenen Aussagen und ermöglicht dem Leser damit einen bisher nie dagewesenen Blick hinter die Kulissen der Mafia.

Der Autor Andreas Ulrich, geboren 1962, arbeitet seit 1999 als Redakteur beim "SPIEGEL" und ist dort im Deutschlandressort für Kriminalität und Terrorismus zuständig.

"Das Engelsgesicht"
Andreas Ulrich
ISBN: 3421058997



Quelle: Kultur.de
 
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