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Alles, was wir geben mussten |
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Mittwoch, 14 Dezember 2005 |
Ganz sanft, mit einer einfachen Sprache beschreibt Kazuo Ishiguro in dem Roman Alles was wir geben mussten das unfassbare Grauen. Gerade durch diesen Kontrast und durch die Reinheit der Sprache kommt die Erzählung zur Geltung und kann ihren Schrecken voll entfalten. Der Leser findet sich gefesselt in die entsetzliche Welt von Hailsham, einem Internat in dem die nichtsahnenden Kinder aufwachsen um zu „spenden“ oder zu „betreuen“.
Drei Kinder führen mit ihrer Liebe durch die Erzählung, denn nur wirkliche Liebespaare können einen Aufschub erhalten bevor sie „Spender“ werden und ihr Leben beendet ist. Die unheimlichen aber realistischen Geschehnisse des Romans führt den Leser unweigerlich dazu die Moral unserer Zeit in Frage zu stellen. Dieser feinfühlige Roman sucht seinesgleichen in diesem Bücherherbst! Alles, was wir geben mussten ISBN: 3-89667-233-9 Autor: Stephanie Trigoudis
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